Wein-Proben und Wein-Expertisen

Die Weinprobe ist die Speerspitze des eigenen Marketings: Der Kunde kommt bewusst mit Weinen Ihres Weingutes in Kontakt und bei nur wenigen Marketingaktionen ist die Bereitschaft Kunde zu werden oder erneut zu kaufen so hoch. Daher lohnt es sich die folgenden Fragen zu stellen: Wie genau läuft eine Weinprobe eigentlich in meinem Weingut ab? Und: Wie kann ich diesen Prozess optimieren? In diesem Artikel findet Ihr ein paar Beispiele von Kolleginnen und Kollegen, die wir vom Weinbau-online.de so gelungen fanden, dass wir Sie mit dem letzten Update in das Programm integriert haben.

 

Vor der Probe: Die Stimmung nutzen und vorbereiten

Bei dem Besuch eines Weingutes in Rheinhessen zu einer Weinprobe, erlebten wir eine kleine Überraschung: Wenige Tage vor der Probe erhielten wir eine kleine E-Mail mit einem kurzen Programm und Vorgeschmack auf die Probe. Angefügt waren die Weinexpertisen der Weine, die wir auf der Probe verköstigen sollten. Das erhöhte vor allem unter den Besuchern mit etwas "ambitionierterem / professionellerem" Hintergrund aus unserer Gruppe die Vorfreude merklich!

Unser Tipp: Bereiten Sie Weinproben gut vor. Senden Sie eine personalisierte E-Mail an die Besucher und fügen Sie Weinexpertisen und einen kleinen Probenplan bei. Die Weinexpertisen erstellen Sie in der Artikelkarteikarte mit nur einem Klick! (Die E-Mail können Sie direkt auch anlegen und personalisiert / automatisiert auf das Datum einstellen, das kurz vor der Probe liegt - so müssen Sie sich keine Gedanken darum machen.)

 

Während der Probe: Sammeln Sie Rückmeldungen

In wieder einem anderen Weingut an der Mosel bei Bernkaste-Kues fanden wir ein weiteres Positivbeispiel, dass langsam auch bei immer mehr Weingütern zu finden ist: Eine gut gemachte Weinprobenliste. Doch was unterscheidet eine schnöde Liste von einer wirklich guten Probenliste? Hier die wichtigsten Kriterien:

  • Übersichtlichkeit: Alle Weine, Preise (und für die "Profis" Analysewerte) sind schnell ersichtlich.
  • Interaktivität: Bitten Sie um die Meinung Ihrer Kunden. Das bringt diese dazu sich mit Ihrem Produkt auseinander zu setzen und sich damit zu identifizieren.
  • Personalisierbarkeit: Auf der Probenliste sollte es möglich sein, den eigenen Namen zu hinterlegen und Notizen zu hinterlassen.
  • Bestellungen möglich machen: Die Probenliste kann direkt als Bestellbogen dienen!
  • Daten erfassen: Erfassen Sie auf der Probenliste die Daten der Kunden für z.B. Newsletter etc. Bitten Sie freundlich um Abgabe bei Interesse.
  • Wertigkeit: Drucken Sie die Probenliste auf etwas dickeres / meliertes Papier und schaffen Sie so mehr Wertigkeit.

Unser Tipp: In Weinbau-online.de können Sie eine fertige Probenliste direkt aus einem Auftrag erzeugen. Legen Sie alle Weine der Probe (z.B. für 0 € in einem Auftrag) an und erstellen Sie über das entsprechende Symbol eine Probenliste. Drucken Sie diese anschließend auf besserem Papier aus. Im Anschluss können Sie den Auftrag auch gleich für die Abrechnung nutzen und der Kunde hat nochmals alle Weine auf einen Blick - und Sie sparen doppelte Arbeit :)

 

Nach der Probe: Auswertung der Probe

Viele scheuen die Frage: "Wie hat es geschmeckt?!" Dabei werden wir Menschen gerne nach unserer Meinung gefragt und tun diese in der Regel auch gerne Kund! Und Experimente haben gezeigt, dass es oft unerheblich ist, ob mein Gegenüber diese Meinung auch umsetzt oder diese positiv ausfällt - wir freuen uns einfach schon darüber gehört worden zu sein. Viele Weingüter haben das verstanden und "fertigen" den Kunden nicht einfach nach der Probe ab, sondern nutzen diesen 1:1 Kontakt mit ihren Kunden für neue Informationen zur Zielgruppe:

  • Bitten Sie Ihre Kunden um ihre Notizen / Rückmeldungen zur Weinprobe und danken Sie ihnen, dass der Kunde Ihnen bei der Weiterentwicklung Ihrer Produkte hilft.
  • Erfassen Sie von jedem Kunden eine Rückmeldung zur Weinprobe in Ihrer Verwaltung. Was schmeckt ihm? Welche Sorten oder welcher Ausbau sind nichts für ihn?
  • Halten Sie Weinexpertisen zu jedem Wein bereit, die der Kunde sich bei Interesse mitnehmen kann. (Auch schon während der Probe)
  • Unterscheiden Sie zwischen "Laie" und "Experte" (auch wenn er sich nur dafür hält) und geben Sie den Experten noch etwas Zusatzinformationen zu Bestellung.
  • Keine Angst vor Negativreaktionen: Das ist ein sehr ehrliches und sehr seltenes Feedback! Betrachten Sie es als Herausforderung, besser passendere Weine für diesen Kunden zu finden.

Unser Tipp: In Weinbau-online.de können Sie in jeder Artikelkarteikarte Kundenfeedback in Form von einfachen Schulnoten und Notizen hinterlegen. Das kann in der Probenliste auch schon eingestellt werden, sodass der Kunde einfach nur noch ankreuzen muss. Nutzen Sie diese Notizen um Ihre Kunden mit besseren Informationen und Angeboten zu versorgen! Teilen Sie die Kunden in spezielle Kundengruppen wie z.B. "Mag Rieslingweine" oder "Mag keinen Grauburgunder" ein und nutzen Sie diese für weitere Marketingaktionen.